Ursachen von Dehnungsstreifen

Ursachen von Dehnungsstreifen

Dehnungsstreifen können Frauen und Männer betreffen. Es sind sichtbare Streifen auf der Hauf. Diese entstehen durch Risse in der Unterhaut und diese sind dann als Dehnungsstreifen sichtbar. Das Bindegewebe der Unterhaut wird überdehnt und dann kommt es zu diesen Rissen. Schwaches Bindegewebe kann eine Ursache sein. Viele Frauen bekommen während der Schwangerschaft Dehnungsstreifen. Aber auch übergewichtige Personen leiden oftmals unter Dehnungsstreifen. Vor allen Dingen wenn in kurzer Zeit eine Gewichtszunahme folgt. Die Unterhaut wird in diesem Fall stark beansprucht und bekommt Risse. Dehnungsstreifen können an verschiedenen Stellen am Körper auftreten. Besonders häufig sind sie an Bauch, Hüften oder am Gesäß zu sehen. Allerdings können auch die Oberarme betroffen sein. Dies geschieht oftmals bei Sportlern, die einen schnellen Muskelaufbau erzielen möchten. Aber auch verschiedene Medikamente oder Krankheiten können zu Dehnungsstreifen führen.

Was kann man gegen Dehnungsstreifen tun?

Als erste muss natürlich die Ursache der Dehnungsstreifen geklärt werden. Erst wenn Krankheiten oder Nebenwirkungen von Medikamenten ausgeschlossen sind, kann mit der Behandlung begonnen werden. Ein Bluttest beim Arzt ist hier empfehlenswert. Sicher gibt es bei ausgeprägten Dehnungsstreifen die Möglichkeit einer Operation. Dies ist aber nur in seltenen Fällen nötig. Hierbei werden dann die betroffenen Hautstellen entfernt – allerdings bleibt eine Operationsnarbe zurück. Es gibt auch chemische Peelings die gegen die Streifen helfen. Mit einer Laserbehandlung kann man die Dehnungsstreifen weniger sichtbar machen. Wer also physisch sehr unter seinen Dehnungsstreifen leidet, sollte die Möglichkeiten in Betracht ziehen.

Hausmittel gegen Dehnungsstreifen

Es gibt viele verschiedene Hausmittel, um Dehnungsstreifen unauffälliger zu machen. Wenn erstmal Dehnungsstreifen entstanden sind, wird es mit Hausmitteln nicht gelingen diese ganz zu entfernen. Allerdings kann die Sichtbarkeit der Streifen reduziert werden. Das einfachste Hausmittel sind wohl Wechselduschen. Erst lauwarm und dann eiskalt abduschen. Diese Methode stärkt das Bindegewebe. Ein guter Nebeneffekt ist, dass gleichzeitig die Immunabwehr gestärkt wird. Auch Massage ist ein gutes Mittel um Dehnungsstreifen verblassen zu lassen. Daneben gibt es die verschiedensten Öle und Salben die auf die Streifen aufgetragen werden können. Diese Mittel sollen auch zur Verblassung der Streifen beitragen. Selbst einfaches Olivenöl kann hier zur Anwendung kommen. Ein absoluter Geheimtipp ist Eiweiß. Eiweiß enthält verschiedene Aminosäuren. Diese Aminosäuren haben eine sehr positive Wirkung auf das Hautbild. Das Eiweiß wird auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Wenn es angetrocknet ist, spült man es mit warmen Wasser ab und reibt die Haut mit einem Öl nach Wahl ein. Wenn man dies regelmäßig tut, wird sich schon bald eine Wirkung zeigen.

Wie kann man Dehnungsstreifen vorbeugen?

Hier ist alles hilfreich was zur Stärkung des Bindegewebes führt. Eine gesunde Ernährung gehört unbedingt dazu. Vermeidung von Übergewicht ist ein wichtiger Faktor. Dazu gehören auch Gewichtsschwankungen die durch dauernde Diäten entstehen können. Der sogenannte Jo-Jo-Effekt bei Diäten führt oftmals zu unschönen Dehnungsstreifen. Um Dehnungsstreifen während einer Schwangerschaft zu vermeiden, ist eine gute Hautpflege empfehlenswert. Die entsprechenden Pflegeprodukte sind in Drogerien oder Apotheken erhältlich.

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